Wir-Prozess
Fr 11.12. bis So 13.12.2026
Beziehung - als transformierenden Raum zwischen Menschen
Wir leben in einer Zeit, in der Trennung und Spaltung bis in die feinsten Strukturen unseres Miteinanders wirken. Der WIR-Prozess lädt dazu ein, diese Dynamiken nicht nur zu erkennen, sondern unmittelbar zu erfahren.
Fr 11.12. bis So 13.12.2026
Seminarhaus Schloss Tempelhof,
Tempelhof 3, 74594 Kreßberg


Inhalt
Wir leben in einer Zeit, in der Trennung und Spaltung bis in die feinsten Strukturen unseres Miteinanders wirken.
Der WIR-Prozess lädt dazu ein, diese Dynamiken nicht nur zu erkennen, sondern unmittelbar zu erfahren – als kollektives Experiment, das Beziehung, Präsenz und Menschsein neu erfahrbar macht.
Der WIR-Prozess kann eigenständig gebucht werden und ist gleichzeitig Teil des GemeinschaftsIntensivProzesses, der in der Woche zuvor angeboten ist.
Er öffnet einen Erfahrungsraum, in dem Zugehörigkeit, Vertrauen und Integration lebendig werden – nicht als Konzept, sondern als gelebte Praxis. Hier begegnen sich Menschen, die bereits gemeinsam geforscht haben, und andere, die neu dazukommen. So entsteht ein lebendiges Feld, in dem Vertrautes und Fremdes einander berühren und Neues entstehen kann.
Der WIR-Prozess ist kein Diskussionsforum und keine Methode, die auf Antworten zielt. Es geht nicht um Fragen, Reaktionen oder intellektuelle Verständigung, sondern um das gemeinsame Aushalten und Gestalten eines nicht-dialogischen Raumes, in dem das Andere, das Unvertraute und das Ungewisse Platz finden dürfen. Indem wir uns zeigen, ohne zu überzeugen, und zuhören, ohne zu urteilen, entsteht ein Raum, in dem sich das Eigene und das Fremde begegnen – und etwas Drittes aufscheint: ein gemeinsames Wir.
Typische Phasen dieses Weges sind spürbar:
die Pseudoharmonie, in der wir einander begegnen, ohne uns wirklich zu zeigen; das Chaos, in dem vertraute Sicherheiten zerfallen und verborgene Emotionen auftauchen; die Leere, in der Deutungen und Konzepte sich erschöpfen; und schließlich Momente authentischer Begegnung, in denen Resonanz, Mitgefühl und Gemeinschaft als unmittelbare Wirklichkeit erfahrbar werden.
Begleitung und Gruppe begegnen sich auf Augenhöhe.
Die klassische Hierarchie von Leiter und Teilnehmer löst sich auf – Leitung geschieht nicht durch Vorgabe, sondern durch Bewusstheit, Aufmerksamkeit und das gemeinsame Tragen des Prozesses. So entsteht ein Raum, der über das Persönliche hinausweist – eine Praxis, in der das Spirituelle und das Politische, das Individuelle und das Kollektive ineinanderfließen.
Zielpublikum:
Der WIR-Prozess richtet sich an Menschen, die bereit sind, sich in die Tiefe gemeinschaftlicher Erfahrung zu begeben – an Suchende, Forschende und Gestaltende, die die authentische Begegnung mit dem Anderen als Möglichkeit für Heilung, Bewusstwerdung und kulturellen Wandel verstehen. Er spricht all jene an, die den Mut haben, sich selbst als Teil eines größeren Feldes menschlicher Verbundenheit zu erfahren.
Hinweis:
Bei laufenden psychotherapeutischen Behandlungen bitte vor der Anmeldung Kontakt mit dem Seminarbüro aufnehmen und die Teilnahme im Vorfeld mit dem behandelnden Therapeuten abklären.


- Wolfgang Sechser
Jg. 61. Studium der Philosophie und Unternehmer, der zwischen 1988 und 2007 drei Firmen aufgebaut hat. Mitbegründer der Werkstatt für Gemeinschaftsbildung und der Gemeinschaft Schloss Tempelhof. Mitentwickler des nicht-dialogischen WIR-Prozesses nach Scott Peck. Vortragsredner und Initiator von Workshops zur Gemeinschaftsbildung und zur Mystik des Geldes. Begleitung und Coaching zahlreicher Männer und junger Erwachsener zur Lebensorientierung. Prozess- und Impulsmoderation von Großgruppen. Meditationslehrer nach Charles Berner.


- Judith Goldblatt
Jg. 59, Mitinitiatorin der Gemeinschaft Tempelhof. Langjährige Erfahrung in Lebensgemeinschaften. Begleitung von "Freies Malen" nach Arno Stern, Forum und Wir-Prozesse.
Euer Leitungs-Team
Lebensschule
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Tempelhof 3, 74594 Kreßberg
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