gemeinschafts-intentiv-prozess
Mo 07.12 bis So 13.12.2026
Eine Gemeinschaft, die Mitgefühl und liebevolle Achtsamkeit lebt
In einer intensiven Woche erforschen die Teilnehmer den Weg vom Ich über das Du hin zum Wir. Dabei geht es um weit mehr als Selbsterfahrung...
Mo 07.12. bis So 13.12.2026
Seminarhaus Schloss Tempelhof,
Tempelhof 3, 74594 Kreßberg


Inhalt
„Der nächste Buddha wird nicht in Form eines Individuums erscheinen. Der nächste Buddha könnte die Form einer Gemeinschaft annehmen – einer Gemeinschaft, die Mitgefühl und liebevolle Achtsamkeit lebt.“ - Thich Nhat Hanh
Wir leben in einer Zeit, in der die Welt ihre Mitte sucht. Systeme geraten ins Wanken, Gewissheiten lösen sich auf – und zugleich wächst die Sehnsucht nach Verbundenheit, Sinn und Zugehörigkeit.
Der GemeinschaftsIntensivProzess (GIP) lädt dazu ein, inmitten dieser Krisen das Wesen menschlicher Gemeinschaft neu zu entdecken – nicht nur als persönliche Erfahrung, sondern als kulturelle und spirituell-politische Praxis.
In einer intensiven Woche erforschen die Teilnehmer den Weg vom Ich über das Du hin zum Wir. Dabei geht es um weit mehr als Selbsterfahrung: Es geht um die Frage, wie ein Miteinander gelingen kann, das über bloße Kooperation hinausgeht – ein lebendiges Feld, in dem Heilung, Verantwortung und gemeinsames Menschsein erfahrbar werden.
Ansatz und Methoden
Gearbeitet wird mit Methoden aus Visions- und Biografiearbeit, Dyadenarbeit, Körperwahrnehmung, kontemplativer Kommunikation und gemeinschaftsbildenden Dialogformaten. Diese Methoden schaffen Erfahrungsräume, in denen Vertrauen, Präsenz, Nähe und Offenheit wachsen – und zugleich gesellschaftliche Themen wie Macht, Zugehörigkeit, Integration und Anderssein spürbar werden.
Der Prozess
Der Prozess folgt einer klaren Dramaturgie: Von angeleiteter Einzel- und Partnerarbeit führt er über forschende Gruppenräume bis in den Wir-Prozess – einen offenen Erfahrungsraum radikaler Selbstverantwortung, in dem Leitung und Gruppe auf Augenhöhe wirken. Hier kann eine Qualität entstehen, die über das Persönliche hinausweist: ein Raum kollektiver Intelligenz und Mitgefühl, in dem das Politische, Soziale und Spirituelle zusammenfallen.
Die Zielgruppe
Der GemeinschaftsIntensivProzess richtet sich nicht nur an Menschen, die Gemeinschaft leben wollen, sondern die sie als kulturelle und gesellschaftliche Aufgabe verstehen – also auch an diejenigen, die sich für eine neue Praxis des Miteinanders interessieren, in der Heilung, Verantwortung und Wandel zusammengehören.
Der Kurs kann auch exklusiv für Gruppen angeboten werden, die sich auf dem Weg in gemeinschaftliche Lebens- oder Arbeitsformen befinden (Mindestgröße: zwölf Teilnehmer).
Hinweis:
Bei laufenden psychotherapeutischen Behandlungen bitte vor der Anmeldung Kontakt mit dem Seminarbüro aufnehmen und die Teilnahme im Vorfeld mit dem behandelnden Therapeuten abklären.


- Wolfgang Sechser
JJg. 61. Studium der Philosophie und Unternehmer, der zwischen 1988 und 2007 drei Firmen aufgebaut hat. Mitbegründer der Werkstatt für Gemeinschaftsbildung und der Gemeinschaft Schloss Tempelhof. Mitentwickler des nicht-dialogischen WIR-Prozesses nach Scott Peck. Vortragsredner und Initiator von Workshops zur Gemeinschaftsbildung und zur Mystik des Geldes. Begleitung und Coaching zahlreicher Männer und junger Erwachsener zur Lebensorientierung. Prozess- und Impulsmoderation von Großgruppen. Meditationslehrer nach Charles Berner.


- Gabriele Kaupp
Jg. 59, ist Sozial- und Naturpädagogin sowie Psychodramaleiterin (Moreno), zusätzlich lernte sie ‚Prozessorientierte Körperarbeit‘ (Plesse/ St.Clair). Lange Jahre beteiligte sie sich am Aufbau des ‚Sozialpsychiatrischen Netzwerk Bodensee Pauline 13 e.V.‘. Gabriele lebte längere Zeit im Ökodorf Sieben Linden, war Gründungsmitglied der Gemeinschaft Schloss Tempelhof, wo sie 10 Jahre lebte und gestaltete.
Euer Leitungs-Team
Lebensschule
grund-stiftung am Schloss Tempelhof
Tempelhof 3, 74594 Kreßberg
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