Was uns verbindet - Juni Newsletter

Beitragsbeschreibung

5/29/20262 min read

von bewusster Menschlichkeit und berührbarer Begegnung

Liebe Freunde, Weggefährten und Interessierte,


die letzten Jahre haben mir durch meine langsame Erblindung auf sehr unmittelbare Weise gezeigt, was im Leben wirklich trägt:

Fürsorge.

Fürsorglichkeit.

Annehmen können.

Geben können.

Miteinander durch Unsicherheit und Krisen gehen.

Berührbar bleiben.

Vielleicht liegt gerade darin etwas, das unserer Zeit fehlt. Vielleicht braucht es wieder eine neue Menschlichkeit. Eine Balance zwischen Ich und Wir.

Wenn ich auf die gesellschaftliche und weltpolitische Situation schaue, entsteht oft der Eindruck, dass wir kollektiv verlernen, in Beziehung zu bleiben. Der Ton wird härter. Unterschiedlichkeit wird schnell zur Bedrohung. Menschen ziehen sich in Lager zurück und verlieren die Fähigkeit, einander wirklich zuzuhören.

Und gleichzeitig spüre ich bei vielen eine tiefe Sehnsucht: nach echten Begegnungen. Nach Wahrhaftigkeit. Nach Räumen, in denen Menschen wieder Mensch sein dürfen und auch wieder den Mut fassen können, sich im Miteinander auszudrücken.

Immer mehr verdichtet sich für mich deshalb ein Satz:


Alles ist Beziehung.


Wie wir miteinander sprechen.

Wie wir Konflikte halten.

Wie Männer und Frauen sich begegnen.

Wie Generationen miteinander umgehen.

Wie wir mit Geld, Macht und Verantwortung umgehen.

Und ob wir es schaffen, trotz aller Unterschiede menschlich miteinander verbunden zu bleiben.

Dazu werden Susanne Socher von Mehr Demokratie und ich mit Martin Kirchner von Pioneers of Change am 8. Juni um 19:00 Uhr in einem Webseminar sprechen - und auch darüber was Politik und Gesellschaft von Gemeinschaften lernen können.

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Neue Webseite

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Aus diesem Geist heraus ist in den letzten Monaten auch die neue Webseite unseres Stiftungsbereichs „Lebensschule" entstanden:

Die Lebensschule möchte Menschen — besonders auch junge Menschen — darin unterstützen, eine Kultur des Miteinanders und des Füreinanders wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Durch Seminare, Ausbildungen, Gemeinschafts- und Projektaufbau sowie durch die Unterstützung von Initiativen, die Beziehung, Menschlichkeit und gesellschaftliche Verantwortung stärken.

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zur Webseite

Auch unsere Veranstaltungen in diesem Jahr stellen "Was uns verbindet" in den Mittelpunkt.


Im Juni findet das generationsübergreifende Männerseminar „Über Schwellen gehen – Urkraft und Weisheit im Mann" statt.
Ein Raum für ehrliche Begegnung unter Männern. Für die Frage, wie wir als Männer kraftvoll werden können, ohne hart zu werden. Wie Übergänge zwischen Generationen gelingen können, ohne Konkurrenz und verdeckte Kämpfe. Und wie aus Funktion wieder Präsenz werden kann.

Mänerseminar

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Do 18.06. bis So 21.06.26

Über die Schwelle gehen - Urkraft und Weisheit im Mann

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Im Juli folgt wieder „Geld, Sinn und Frieden".

Gerade jetzt scheint mir die Frage zentral, welches Verhältnis wir zu Geld, Mangel, Verantwortung und gesellschaftlicher Gestaltung haben. Nicht theoretisch oder moralisch, sondern ganz konkret menschlich. Und wir machen dort auch ganz praktisch und körperlich erfahrbar, was Geld in Beziehungssystemen emotional auslösen kann — an Angst, Konkurrenz, Scham, Macht, Ohnmacht oder Verbundenheit.

Geld und Frieden

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Do 30.07. bis So 02.08.26

Geld - Sinn - Verantwortung: Wie kann Frieden gelingen?

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Und Anfang Oktober laden wir zum "Alles ist Beziehung - Symposium"

Gemeinsam mit Mehr Demokratie Deutschland und Pioneers of Change 15 Jahre Gemeinschaft mit einem interaktiven Symposium über Beziehungskultur, Gemeinschaft und gesellschaftliche Zukunftsfragen.

Mich bewegt dort besonders die Frage, was Politik und Gesellschaft von lebendigen Gemeinschaften lernen können — gerade in einer Zeit zunehmender Polarisierung und gesellschaftlicher Erschöpfung. Wir werden dort Sprechräume in aller Polarität aufmachen und gemeinsam interaktiv zuhören, Konflikte tragen und als Menschen unter Menschen in Beziehung treten.

Alles ist Beziehung - Symposium

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Do. 01.10. bis So. 04.10.26

Was Gesellschaft und Politik von Gemeinschaftsprojekten lernen können

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Vielleicht sehen wir uns dort.

Oder bei einem der Seminare.

Oder einfach irgendwann wieder im echten Leben — um gemeinsam wieder in Beziehung zu treten.

Von Herzen
Wolfgang

Lebensschule
grund-stiftung am Schloss Tempelhof
Tempelhof 3, 74594 Kreßberg
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